Teste dein Wissen zu EBM, GOÄ und ärztlicher Abrechnung in 15 Fragen.
Frage 1 von 15Richtig: 0/15
Wofür steht die Abkürzung EBM?
Der EBM (Einheitlicher Bewertungsmaßstab) ist das Vergütungssystem für die Abrechnung ärztlicher Leistungen bei gesetzlich Versicherten (GKV).
Welche Patienten werden nach GOÄ abgerechnet?
Die GOÄ (Gebührenordnung für Ärzte) regelt die Abrechnung ärztlicher Leistungen für Privatpatienten und Selbstzahler.
Was ist eine Abrechnungsziffer?
Jede ärztliche Leistung ist im EBM oder in der GOÄ mit einer bestimmten Ziffer (Nummer) hinterlegt, über die sie abgerechnet wird.
Wie oft wird der EBM aktualisiert?
Der EBM wird durch den Bewertungsausschuss regelmäßig aktualisiert. Änderungen treten häufig zum Quartalsbeginn in Kraft.
Was bedeutet der Steigerungsfaktor in der GOÄ?
In der GOÄ kann der Arzt den einfachen Gebührensatz mit einem Steigerungsfaktor multiplizieren (z.B. 2,3-fach). Der Faktor richtet sich nach Schwierigkeit und Zeitaufwand.
Wer gibt den EBM heraus?
Der Bewertungsausschuss besteht aus Vertretern der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) und des GKV-Spitzenverbandes und legt den EBM fest.
Was ist eine IGeL-Leistung?
IGeL (Individuelle Gesundheitsleistungen) sind ärztliche Leistungen, die nicht zum Leistungskatalog der GKV gehören und vom Patienten selbst bezahlt werden müssen. Beispiele: Reisemedizinische Beratung, bestimmte Vorsorgeuntersuchungen.
Was ist der Regelsteigerungssatz bei persönlichen ärztlichen Leistungen in der GOÄ?
Der Regelhöchstsatz für persönliche ärztliche Leistungen in der GOÄ beträgt das 2,3-fache des einfachen Gebührensatzes. Bis zu diesem Faktor bedarf es keiner gesonderten Begründung.
Was versteht man unter dem Punktwert im EBM?
Der Punktwert gibt an, wie viel Euro ein einzelner EBM-Punkt wert ist. Er wird von der Kassenärztlichen Vereinigung festgelegt und kann regional variieren.
Was ist die Kassenärztliche Vereinigung (KV)?
Die KV ist eine regionale Körperschaft des öffentlichen Rechts. Sie stellt die ambulante Versorgung der GKV-Versicherten sicher und verteilt die Vergütung an die Vertragsärzte.
Was bedeutet Quartalsabrechnung?
Im GKV-System werden alle erbrachten Leistungen eines Quartals (Q1: Jan-März, Q2: Apr-Jun, Q3: Jul-Sep, Q4: Okt-Dez) gesammelt und nach Quartalsende an die KV übermittelt.
Was ist eine Versichertenpauschale im EBM?
Die Versichertenpauschale (bzw. Grundpauschale) deckt die grundlegenden Leistungen eines Arzt-Patienten-Kontakts ab und kann pro Quartal nur einmal je Patient abgerechnet werden.
Wann muss bei der GOÄ eine schriftliche Begründung für den Steigerungsfaktor vorliegen?
Bei persönlichen ärztlichen Leistungen muss ab einem Steigerungsfaktor über 2,3 eine schriftliche Begründung auf der Rechnung angegeben werden (z.B. besonderer Zeitaufwand, Schwierigkeit).
Was ist eine Analogabrechnung?
Wenn eine ärztliche Leistung nicht explizit im Gebührenverzeichnis (z.B. GOÄ) aufgeführt ist, kann sie analog einer vergleichbaren Leistung abgerechnet werden. Dies muss auf der Rechnung gekennzeichnet werden.
Was ist die elektronische Gesundheitskarte (eGK)?
Die eGK ist der Versicherungsnachweis gesetzlich Versicherter. Sie enthält Stammdaten (Name, Geburtsdatum, Versichertennummer, Krankenkasse) und wird bei jedem Arztbesuch im Quartal eingelesen.
Quiz abgeschlossen!
Du hast 0 von 15 Fragen richtig beantwortet.
Hinweis: Die hier bereitgestellten Lerninhalte dienen der Prüfungsvorbereitung und ersetzen nicht die offiziellen Prüfungsunterlagen, Ausbildungsmaterialien oder den Unterricht. Prüfungsrelevante Inhalte können sich ändern — informiere dich immer auch bei deiner zuständigen Kammer bzw. Prüfungsstelle.